24 Mrz

AudioMax-Special: Ostern

Wie versprochen, stellen wir euch die ursprünglich für die Sendung geplanten Beiträge online zur Verfügung. Wegen des schrecklichen Flugzeugabsturzes in Frankreich haben wir uns entschlossen, heute ein ruhigere Sendung mit Musik zu gestalten.

Judith hat einen Basteltipp von ihrer Mama für euch mitgebracht:

Eierkresseköpfe

Ihr braucht dazu:
Hartgekochte Eier, für jeden eurer Freunde oder Familie eins, Watte und Kressesamen.

Das Frühstücksei kochen; ungefähr auf 1/3 Höhe köpfen und vorsichtig auslöffeln. Nun den unteren Teil (also den größeren Teil) auswaschen und kurz trocknen lassen. Nach dem Trocknen mit Watte befüllen und dicht Kressesamen darauf verteilen. Wichtig ist nun, die Samen immer feucht zu halten.
Und schon sprießen nach 3 bis 5 Tagen Kresshaare aus dem „Kopf“. Damit aber auch jeder Gast sein eigenes Kressemännchen erkennt, solltet ihr das Ganze noch mit einem Edding verzieren. z.B. mit typischen Gesichtszügen oder einfach ein paar großen Kulleraugen. So hat an Ostern jeder seinen eigenen Eierkressekopf, z.B. zum brunchen.

Anka hat ihre liebsten Osterrezepte für euch rausgesucht:
Passend zu Judith’s herzhafter Idee für den Osterbrunch geht es bei mir süß zu. Traditionell gibt es bei uns in der Familie an Ostern Möhrenmuffins, vielen vielleicht auch als Rübli-Muffins bekannt. Ein Rezept findet ihr hier. Mein Tipp zum Verfeinern: Die Möhren ruhig ein bisschen gröber raspeln, dann sieht man sie in den fertigen Muffins. Keine Angst, der Gemüsegeschmack fällt trotzdem nicht so stark auf. Nachdem Auskühlen gebe ich gern noch eine kräftig saure Limetten-Puderzucker-Glasur auf die Muffins. Als Deko kann man dann entweder kleine „Zucker-Rüben“ im Supermarkt kaufen und in die Glasur setzen, oder einfach feingehackte Pistazien draufstreuen!
Sehr effektvoll „osterig“ und trotzdem recht einfach auch für Backanfänger zu machen, ist auch der Spiegelei-Kuchen. Das Rezept dazu findet ihr hier.
Zum Schluss noch ein Rezept für alle Studentenküchen, die ohne Backofen auskommen müssen: Mein Lieblings-ohne-backen-Kuchen mit Frischkäse-Quark-Füllung, Keksboden und Beeren-Topping. Ein Rezept findet ihr hier. Meine Tipps zum Vereinfachen bzw. Verschlanken dieser süßen Sauerei: Nehmt für den Boden einfach normale Kekse, die vielleicht sogar noch von Weihnachten übrig sind. Mit Schokokeksen geht es natürlich auch. Mit dem Nudelholz in einer robusten Plastiktüte fein zerbröseln. Hilft wunderbar, falls ihr grade im Stress seid. Kekse kaputt machen killt alle Aggressionen 😉 Statt dem Joghurt habe ich 500g Magerquark genommen, der ist schon von Natur aus fester und auch toll kalorienarm. Das gleiche gilt für den Frischkäse, eine nur 3%-Fett Variante ist fester und spart Kalorien an den Ostertagen. Solltet ihr gefrorene Beeren verwenden, taut die vorher am besten auf und rührt sie mit der Tortenglasur in einem Topf an. So durchfeuchtet später nichts, euer Kuchen bleibt in Form und die Füllung bleibt schon weiß.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß beim österlichen Backen!