22 Sep

AudioMax #311: Flüchtlinge in Darmstadt

Zehntausende Flüchtlinge sind im Moment in Europa unterwegs und suchen Schutz vor Krieg und Gewalt.  Am letzten Wochenende sind in Darmstadt 315 der 1000 angekündigten Flüchtlinge angekommen. 200 weitere kamen Anfang dieser Woche. Trotz der großen Zahl (die im Vergleich zu insgesamt 51 Millionen Flüchtlingen weltweite eine sehr kleine ist) scheint die Solidarität der Darmstädter ungebrochen. Bei AudioMax berichten Mitglieder des Bündnisses Refugees welcome! Darmstadt über die Lage der Flüchtlinge in Darmstadt. Das Netzwerk „kein Mensch ist illegal“ bemüht sich um den Kontakt zu den Flüchtlingen und setzt sich für deren Rechte ein. Das Projekt Teachers on the road hat sich zum Ziel gesetzt, Flüchtlingen die deutsche Sprache beizubringen. Beide Organisationen werden in diesem Podcast vorgestellt.

Wenn auch Ihr mit Flüchtlingen ins Gespräch kommen wollt:
Samstags findet regelmäßig das Welcome Café im Halkevi statt. Einfach von 15 bis 18 Uhr vorbeikommen.

Wenn Ihr Euch engagieren wollt:
Refugees welcome! Darmstadt ist auf Facebook vertreten.Allgemeine Informationen zu Teachers on the road findet Ihr auf deren Internetseite. Die Gruppe in Darmstadt hat eine Facebook-Seite und ist per E-Mail unter teachers-darmstadt@nksnet.org zu erreichen.

15 Sep

AudioMax #310: Der Herbst ist da!

Alle Jahre wieder ist es soweit, die Sommeroutfits müssen irgendwann im September in die letzte Ecke des Kleiderschranks geschoben werden, um Platz zu machen für die warmen Jacken, Regenhosen und Co.

Damit der unaufhaltbare Beginn der (von vielen) ungeliebten kalten Jahreszeiten für euch nicht ganz so schlimm wird, haben wir von AudioMax versucht, dem Herbstanfang auch einige schöne Seiten abzugewinnen: endlich wieder Zeit um…. ein Buch zu lesen …. mal wieder richtig ausgiebig zu zocken …. oder auch wärmende Suppen zu kochen. Also, wir haben da mal was vorbereitet:

Kürbissuppe – superleicht, superschnell, superlecker

Quelle: pixabay

  • 1 Hokkaido-Kürbis, da man die Schale mitessen kann, superpraktisch
  • 1 Zwiebel und ein bisschen Öl
  • Gemüsebrühe – auf 1 kg Kürbisfleisch ca. 0,5l Brühe
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Rezept komplett anzeigen

Den Kürbis waschen und schneiden, die Zwiebel im Öl andünsten, den Kürbis kurz mitdünsten und dann in der Brühe weichkochen und pürieren. Dauert ca. 10 Minuten – danach abschmecken!

Verfeinern könnt ihr das ganze z.B. asiatisch angehaucht mit Kokosmilch, Ingwer und Curry, oder traditionell mit gerösteten Kürbiskernen und Kernöl, oder fruchtig mit einem Schuss Orangensaft. Ihr könnt auch anderes Gemüse untermischen, das ihr gerade da habt, z.B. Kartoffeln oder Karotten sind dafür immer dankbar. Wer es cremig mag, gibt Sahne oder Kräuterfrischkäse dazu. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

 

Buchtipp 1: Die Kinder aus Bullerbü

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Quelle: Oetinger Verlag

Mein Buchtipp ist zugegeben ein wenig nostalgisch, aber es sind Erzählungen, die ich immer wieder gerne in die Hand nehme und ein bisschen schmökere und schwelge. Die Erzählerin ist Lisa, die ihr Leben und ihre Abenteuer in dem fiktiven kleinen Dorf Bullerbü beschreibt. In Lindgrens Erzählungen besteht das Dorf aus nur drei Höfen, in welchen insgesamt sieben Kinder mit ihren Eltern, deren Gesinde und einem Großvater wohnen: Lisa mit ihren älteren Brüdern Lasse und Bosse, die auf dem Mittelhof wohnen, die beiden Geschwister Britta und Inga vom Nordhof, sowie Ole und die kleine Kerstin vom Südhof. Buchtipp komplett anzeigen

Insgesamt gibt es drei Bücher, die man gemütlich an 3 Abenden durchschmökern kann: Wir Kinder aus Bullerbü, Mehr von uns Kindern aus Bullerbü, und Immer lustig in Bullerbü. Vielleicht kennt ihr die Bücher ja aus eurer Kindheit, und habt Lust, mal wieder euer inneres Kind rauszulassen und mit ihm die schwedischen Kinderabenteuer durchzulesen.

Interessante Zusatzinfo: Die Vorlage für Bullerbü, auf Schwedisch übrigens Bullerbyn, ist der schwedische Ort Sevedstorp. Der Geburtsort von Astrid Lindgren, Vimmerby, liegt dort ganz in der Nähe. In Sevedstorp, woher die Familie ihres Vaters stammt, stehen noch heute die drei Häuser, die das Urbild für die drei Höfe abgegeben haben. Für ultimative Astrid Lindgren-Fans ja vielleicht auch mal ein Reiseziel für den nächsten Schwedenurlaub. Ich auf jeden Fall finde die Welt der roten Schwedenhäuschen so anheimelnd, dass ich die Geschichten immer wieder gerne lese und mir noch eine Zimtschnecke (schwedisch: Kanelbullar) – wenn auch von IKEA – dazu genehmige. Vielleicht gefällt euch das skandinavische Flair ja auch, und wenn ihr keine Leseratten seid: Die Bücher wurden auch verfilmt.

Buchtipp 2: Die Zwerge

Quelle: Piper-Verlag

Quelle: Piper Verlag

Einer der bekanntesten Fantasyautoren in Deutschland ist Markus Heitz. Seine „Zwerge“-Reihe ist mittlerweile auch international bekannt. Der letzte Band kam im Februar raus und stellt den Abschluss der Zwergen-Saga dar. Kurz zum Inhalt: Einst bewachten die Zwerge den Steinernen Torweg, um das Geborgene Land mit seinen Menschen und Elben vor den Heeren des Bösen zu beschützen. Doch Verrat bahnt Orks und Ogern den Weg, und das Tote Land breitet sich mit seinen Schrecken aus.

Buchtipp komplett anzeigen

Der Zwerg Tungdil ist bei dem Magier Lot-Ionan unter Menschen aufgewachsen und kennt die Bräuche seines Volkes nur aus Büchern. Da wird der junge Schmied von seinem väterlichen Freund auf die Reise geschickt. Doch aus dem Botengang wird unverhofft das große Abenteuer. Um die Einheit der fünf Stämme zu bewahren, behauptet der greise Zwergengroßkönig Gundrabur, er sei ein verschollener Königssohn. Und plötzlich steht Tungdil an vorderster Front im Kampf gegen das Böse und muss das Geborgene Land retten.

Markus Heitz versammelt eine schlagkräftige Gruppe Zwerge, die mit sehr viel Charme und Witz das Geborgene Land retten wollen. Nach der Verfilmung von „Der Hobbit“ muss man über Zwerge nicht mehr viel sagen: Sie sind stur, harte Kämpfer und berüchtigte Trinker. Das Buch ist spannend, bietet schlüssige Entscheidungen und sorgt für gute, kurzweilige Unterhaltung. Markus Heitz zählt zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Deshalb kann ich auch wärmstens die „Ulldart“-Reihe von ihm empfehlen. Wer gerne Fantasy oder Science Fiction liest, sollte einen Blick auf die Bücher von Markus Heitz riskieren.